Rückblick: After Work Network November

Draußen ist es kalt, der Winter steht endgültig vor der Tür. Umso gemütlicher war es bei unserem gestrigen After Work Network in der Bam Lounge – bei einem guten Glas Wein durfte wieder einen ganzen Abend lang genetworkt und einem spannenden Vortrag gelauscht werden.

Clemens Helm und Wendelin Amtmann, die beiden Gründer von ChillBill, waren bei uns zu Gast und Clemens erzählte die spannende Gründungsstory – von der Idee bis zum heutigen Erfolg des Start-ups. Selbstständig gemacht hat sich Clemens bereits 2006, denn er war schon damals ein Freigeist, wollte Dinge selbst entscheiden und nach seinen Vorstellungen umsetzen. Neben und nach seinem TU Studium baute er immer wieder Start-ups mit auf, hatte aber stets den Wunsch eines Tages ein eigenes Unternehmen zu gründen. „Es ist cool, etwas mitaufzubauen, neue Leute kennenzulernen, aber ich wollte unbedingt etwas eigenes schaffen“, so Clemens. Doch gab es in dem Selbstständigkeits-Zirkus schon immer etwas, das ihm nicht behagte: die Buchhaltung. „Das waren für mich die schirchsten Tage in der Selbstständigkeit“, sagt er über diese Zeit. Seine Vision, dass es doch etwas geben müsse, dass einem die Buchhaltung erleichtert, sollte schon bald Wirklichkeit werden: ChillBill, gegründet 2014, ist heute der Hub zwischen Unternehmen und Steuerberatung und bietet durch die Möglichkeit der automatisierten Buchhaltung eine enorme Erleichterung für viele (Jung-)UnternehmerInnen. Mithilfe der von Clemens und Wendelin entwickelten Software können Rechnungen automatisch verwaltet, archiviert und verarbeitet werden. Der Weg dahin war allerdings sehr lang, erzählt er seinem Publikum. Zweimal haben er und sein Partner die Ausrichtung ändern müssen, bis sie dahin gekommen sind, wo sie heute stehen: ChillBill ist heute die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Steuerberatung und besteht inzwischen aus einem achtköpfigen Team, das täglich daran arbeitet, ChillBill weiterzuentwickeln, noch größer zu machen und damit noch mehr Menschen vom „Alptraum Buchhaltung“ zu befreien. Clemens Empfehlungen an alle JungunternehmerInnen oder die, die es werden wollen:

  1. Schaut, dass ihr eure Firma früh finanziert! Denn es dauert sehr lange bis man wirklich davon leben kann. Es ist wichtig zumindest die nächsten sechs Monate eine Perspektive zu haben.
  2. Kümmert euch sehr gut um eure ersten Kunden – denn sie sind Gold wert. Wenn man ihnen extrem gutes Service bietet, bekommt man Hilfe zurück.
  3. Sucht euch schnell jemanden, mit dem ihr euer Start-up gemeinsam umsetzen könnt. Das ist wichtig, damit ihr jemanden habt, der euch zwischendurch einen anderen Blick auf die Dinge gibt, euch wieder auf den Boden der Tatsachen holt und mit dem ihr euch „challengen“ könnt.

Wie immer folgte im Anschluss an den Vortrag ein lockeres Networking. Besonders gefreut hat uns, dass wir zu den bereits bekannten Gesichtern diesmal auch viele neue Netzwerk-Begeisterte begrüßen durften. Wir freuen uns schon auf den nächsten und für dieses Jahr letzten AWN mit euch am 6. Dezember!

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