Aufstehen und weitermachen. Denn nur wer liegen bleibt, scheitert.

Ein allumfassender Partner in Sachen Werbeauftritt und Werbetechnik, diesen Service bietet Jungunternehmer Christoph Czasch als Geschäftsführer von Signarama Wien City. Dabei kombiniert er dieStärken eines multinationalen Konzerns mit den Qualitäten eines lokalen Ansprechpartners. Für den Jungunternehmerblog spricht Christoph Czasch von seinen Erfahrungen als junger Gründer.

Wie kam dir die Idee, Signarama Wien City zu gründen?

Als Franchisenehmer desgrößten Werbetechnik-Unternehmens weltweit, bestand für mich der Reiz darin, die bis dato geringe Bekanntheit der Marke in Österreich zu steigern und langfristig zuetablieren. Während meines BWL-Studiums konnte ich meine große Affinität zum Thema Marketing erkennen. Daher bot mir die Partnerschaft mit Signarama die ideale Gelegenheit, meine Passion zum Beruf zu machen.

War es schwer, Startkapital zu bekommen? Welche Wege bist du hierfür gegangen?

Ich konnte auf die finanzielle Unterstützung meiner Familie zurückgreifen.

Was war dein bisher größtes Erfolgserlebnis seit der Gründung?

Die Durchführung mehrerer Projekte, welche durchwegs zufriedene Kunden zur Folge hatte.

Was war bisher deine größte Hürde als Jungunternehmer?

Im Moment die größte Hürde ist die erfolgreiche Koordination von Studium und eigenem Unternehmen.

Was hast du dir als Jungunternehmer schwieriger vorgestellt, was leichter?

Schwieriger: In verschiedenen Netzwerken Fuß zu fassen und aufgenommen zu werden. Hier wurde ich überall, besonders bei der Jungen Wirtschaft, mit offenen Armen empfangen. Einfacher: Den Auftritt vor Kunden. Viele Menschen reagierten anfangs skeptisch, dass ein junger Geschäftsführer ein Unternehmen verkörpert. Dies galtes mit einem überzeugenden Auftreten und kompetenter Beratung wett zumachen.

Ganz persönlich: Was bedeutet Scheitern für dich? Was bedeutet Erfolg für dich?

Scheitern bedeutet für mich, nach einer Niederlage nicht wieder aufzustehen. Man kann, gerade als junger Unternehmer, aus Absagen, Zurückweisungen und Niederlagen eine Menge lernen. Oft wesentlich mehr als aus positiven Erlebnissen. Hier habe ich versucht, mir die Sichtweise anzutrainieren, dass jegliche negative Erfahrung als Lernprozess bzw. Erfahrung, die mich weiter bringt, gesehen wird. Erfolg bedeutet für mich, die Basis für ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Familie ohne finanzieller Sorgen zu legen.

Was würdest du dir von der Jungen Wirtschaft Wien wünschen?

Im Moment bin ich gerade dabei, alle Möglichkeiten, die die Junge Wirtschaft bietet, auszuprobieren und kennenzulernen. Daher kann ich diesbezüglich nur Positives berichten. Vor allem die handelnden Personen bei der Jungen Wirtschaft zeichnen sich durch Freundlichkeit, Offenheit und Engagement aus.

Welchen Tipp würdest du– mit deinem Wissen von heute – jemandem geben, der sichselbstständig machen möchte?

  1. Kommunikation ist das A und O.
  2. Ratschläge annehmen. Tipps von älteren, erfahreneren Personen können durchaus sehr wertvoll sein. Oft steht der eigene Dickschädel beim Annehmen von Ratschlägenim Weg.
  3. Selbst anfangs sinnlos erscheinende Wege erweisen sich später oftmals als Glücksgriffe. Daher: „Raus aus der Komfortzone!“

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