Von Abrichtebis Zugsäge – ein Besuch im Werksalon

Du weißt nicht, was das ist? Kein Problem! Tischlermeister Martin Papouschek und Betriebswirtin Antoinette Rhomberg erklären Dir alles. Sie haben nämlich den Werksalon gegründet, Wiens ersten Co-Making Space. Und wir haben ihn besucht. Gleich beim Betreten fällt eines auf: Für eine Holzwerkstatt ist es unglaublich sauber und aufgeräumt. Hier… Entschuldigung. Ich muss nochmal beginnen. Gleich beim Betreten fällt eines auf: Die unglaubliche positive Energie von Antoinette, Martin und dem Werksalon. Hier fühlt man sich sofort wohl und will etwas machen. Machen! Zum Beispiel ein kleines Tischchen in einem der Anfängerkurse. Oder man verwirklicht seine eigenen Projekte. Die Werkstatt bietet alles, wovon der Profi träumt und der Laie noch keine Ahnung hat. Aber man kann hier alles lernen. Der Werksalon ist nämlich auch eine Plattform, auf der man sich austauschen kann. Antoinette und Martin zeigen uns die Räumlichkeiten: Im Erdgeschoß gibt es den Co-Making Space, eine topausgestattete Holzwerkstatt, die man stunden-, tage- oder monatsweise nutzen kann. Im Obergeschoß befindet sich ein loftartiger Co-Working-Space, vermutlich der einzige in Wien mit einer Schaukel! Hier sind unterschiedliche Start-ups eingemietet. Juri etwa. Er baut Architekturmodelle und nutzt auch die Werkstatt. Man spürt hier die Energie und Leidenschaft, die dahinter stehen. Leidenschaft hat hier aber auch etwas mit Leiden zu tun. Sehr mühselig war es, die Idee des Werksalon in Österreich korrekt – d.h. gesetzeskonform – umzusetzen. Aber Antoinette und Martin haben es geschafft und quasi aus dem Nichts einen wirklich tollen Co-Making Space gezaubert. Die wichtigste Maschine hier ist die Kaffeemaschine, so Martin. Kaffee gibt es immer, BBQ nur im Sommer. Oder wenn Besucher von der Jungen Wirtschaft kommen. Eine Abrichte hat übrigens nichts mit Hunden zu tun, eine Zugsäge aber sehr wohl etwas mit Ziehen und Sägen.

PRESSEINFORMATION:

Handwerk, Design und Kunst im Brooklyn von Wien

Der Werksalon befindet sich in einem großzügigen Fabriksloft – eingebunden in eine aufstrebende Kreativszene im 22. Bezirk – und bietet kreativen Raum, Werkstatt, Workshops und Sichtbarkeit für Handwerk, Design und Kunst. „Als selbständiger Handwerker braucht man Fachwissen, teures Equipment (Werkzeug und Maschinen) und viel Platz. Zusätzlich wünscht man sich den Austausch mit interessanten Leuten, Hilfe bei größeren Projekten und Raum für Kreativität und Inspiration. Teilt man all das mit Anderen macht ́s nicht nur sehr viel mehr Spaß, sondern macht wirtschaftlich und ökologisch mehr Sinn“ meint Martin Papouschek zur Gründungsidee des Werksalon. Antoinette Rhomberg erläutert das Angebot: „Im Werksalon kann man sich langfristig oder auch nur für ein Projekt in ein offenes Ateliers und in die Werkstatt einmieten. GründerInnen wird zusätzlich Business-Support mittels monatlichen Buchhaltungs-Jourfix und Workshops zur Selbständigkeit angeboten.“Ansprechpartnerin: Mag.a Antoinette Rhomberg/ Stadlauer Straße 41A, 1220 Wien / Tel: +43 699 190 12 55 6 / Mail: info@werksalon.at

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